Auf der Baustelle steht «Relamping» inzwischen für zwei sehr verschiedene Maßnahmen. Die erste ist der Austausch nur des Leuchtmittels — die LED-Röhre in der alten Leuchte —, der wenig kostet, eine für eine andere Lichtquelle entworfene Optik beibehält und die Blendung oft verschlimmert. Die zweite ist der Austausch der kompletten Leuchte gegen eine für LED entwickelte, montiert am selben Lichtpunkt und an derselben Leitung. Die zweite nennt 3F Filippi Relamping, und nur sie bringt das Büro nicht nur beim Verbrauch, sondern auch bei der Norm auf den aktuellen Stand.
Die richtige Frage lautet nicht «was kostet es», sondern «was kostet es, es nicht zu tun». Eine 4×18-W-Leuchtstoffleuchte nimmt mit ihrem Vorschaltgerät rund 80–100 W auf; die LED-Leuchte, die sie ersetzt, nimmt 30–36 W auf und gibt mehr Licht, bei dreimal längerer Lebensdauer und ohne Röhrenwechsel. In einem Büro mit zweihundert Leuchten und 2.500 Betriebsstunden im Jahr zeigt sich der Unterschied ab dem ersten Monat auf der Rechnung.
Diese Seite beschreibt den Ablauf Schritt für Schritt, die Zuordnung zwischen Bestand und Ersatz und die Zahlen der Amortisation. Die Anforderungen an die neue Anlage erklärt die Seite zur Bürobeleuchtung; ist das Relamping der Anlass, Sensoren und Steuerung nachzurüsten — und das ist es meist —, sagt die Seite zur smarten Bürobeleuchtung, wie viel sie bringen.
Die häufigsten Austauschfälle in europäischen Büros, mit der tatsächlichen Leistungsaufnahme der Bestandsanlage (Lampe plus Vorschaltgerät) und der Leistung der 3F Filippi LED-Leuchte, die an ihre Stelle tritt. Die Werte sind Richtwerte: Die passende Leuchte bestimmt die Lichtberechnung, denn mit LED lässt sich oft auch die Zahl der Lichtpunkte verringern.
| Bestandsleuchte | Leistungsaufnahme | LED-Ersatz von 3F Filippi | LED-Leistung | Einsparung |
|---|---|---|---|---|
| Einbauleuchte 600×600, 4×18 W T8 | ≈ 80–100 W | 3F LED Panel, 3F Eldorado, L 340 | 30–36 W | ≈ 60–65 % |
| Anbauleuchte 2×36 W T8 | ≈ 80–90 W | 3F Linux, 3F Zeta | 30–40 W | ≈ 55–60 % |
| Balkenleuchte 2×58 W T8, 1500 mm | ≈ 125–140 W | 3F Linux, 3F Zeta | 45–55 W | ≈ 60 % |
| Downlight 2×26 W Kompaktleuchtstoff | ≈ 58–62 W | 3F Reno, 3F Six R | 18–25 W | ≈ 60–65 % |
| Direkt/indirekt-Pendelleuchte 2×54 W T5 | ≈ 115–120 W | 3F Mirella, 3F Hal, 3F Millumino | 40–55 W | ≈ 55–60 % |
| Halogen-Schienenstrahler 50 W | 50 W | Zero 3F Track, 3F Zeta Track | 8–12 W | ≈ 80 % |
Zwei Klarstellungen. Die Leistung der Leuchtstoffanlage enthält die Verluste des Vorschaltgeräts, die bei alten konventionellen Vorschaltgeräten 15–25 % über der Lampenleistung liegen: Deshalb übertrifft die reale Einsparung die auf der Nennleistung berechnete. Und die Einsparung in der Tabelle ist die des reinen Leuchtenwechsels: Mit Präsenzerfassung und Tageslichtregelung erreicht ein Büro −80 % gegenüber dem Ausgangspunkt.
Eine Maßnahme, die im Schnitt ein bis zwei Wochen je Etage dauert, immer außerhalb der Arbeitszeit, nach folgender Methode.
Am Anfang steht die Bestandsaufnahme: Typ und Anzahl der Leuchten, Höhen, Brennstunden, Zustand der Leitungen. Darauf erstellt die technische Abteilung von 3F Filippi die Lichtberechnung der LED-Lösung und prüft Beleuchtungsstärke, Gleichmäßigkeit und UGR an den realen Arbeitsplätzen. Hier zeigt sich, ob eins zu eins getauscht oder das Raster neu geplant werden sollte: Mit LED erreicht man 500 Lux oft mit weniger Leuchten.
Das Audit enthält auch die Wirtschaftlichkeitsrechnung: Kosten der Maßnahme, jährliche Einsparung, Amortisationszeit und die Prüfung der Förderfähigkeit.
Die Büroleuchten von 3F Filippi sind mit Abmessungen und Befestigungen konzipiert, die zu Rasterdecken und vorhandenen Lichtpunkten passen: Das 600×600-Panel sitzt in derselben Öffnung, die Anbauleuchte deckt das alte Loch ab, die Pendelleuchte nutzt die vorhandenen Befestigungspunkte. Keine Bauarbeiten, keine Schlitze, kein Verputzen.
Vor der Ausführung wird ein Muster in einem typischen Raum installiert: Wer dort arbeitet, testet es eine Woche lang, und Farbtemperatur und Optik werden nach dem Urteil derer abgestimmt, die acht Stunden am Tag dort sitzen — nicht nach dem Katalog.
Gearbeitet wird in Zonen, abends oder am Wochenende: Ein Team tauscht dreißig bis fünfzig Leuchten pro Schicht, und am nächsten Morgen öffnet das Büro mit dem neuen Licht. Die Notbeleuchtung wird im selben Durchgang mit Leuchten mit integriertem Inverter aktualisiert, ohne zweites Raster an der Decke. Die alten Leuchten gehen in die WEEE-Verwertung.
Zum Abschluss schließt die Messung vor Ort mit dem Luxmeter an den Arbeitsplätzen den Kreis: Beleuchtungsstärke und Gleichmäßigkeit werden mit der Berechnung verglichen und im Protokoll festgehalten — dem Dokument, das auch für Förderungen und die Sicherheitsakte benötigt wird.
Die vier Ergebnisse, die eine gut gemachte Maßnahme dem Unternehmen vom ersten Tag an liefert.
Mikroprismatische Optiken, entwickelt für die Bildschirmarbeit: Die Reflexblendung auf den Monitoren — der häufigste Mangel von Leuchtstoffleuchten mit gealtertem Raster — verschwindet, und der UGR sinkt unter 19, wie es die EN 12464-1 verlangt.
Die Verbrauchssenkung ist sofort wirksam und durch die Messung vor Ort belegbar. Die Wartung ändert ihren Charakter: keine Röhren mehr, die alle zwei Jahre getauscht werden, keine Starter, keine brummenden Vorschaltgeräte. Die Lebensdauer der LED-Leuchten von 3F Filippi deckt den typischen Horizont eines Mietvertrags ab.
Vergilbte Leuchten und Panels mit eingetrübten Abdeckungen sind das Erste, was einem Besucher an einem veralteten Büro auffällt. Leuchten mit schlankem Profil und gleichmäßigen Abdeckungen verändern die Raumwirkung, ohne die Möblierung anzurühren — deshalb wird Relamping oft vom Marketing beschlossen, bevor die Instandhaltung es tut.
Retrofit-taugliche Leuchten, zonenweiser Austausch außerhalb der Arbeitszeit, keine Bauarbeiten: Der Betriebsausfall ist null. Und die neue Anlage kommt bereits als DALI- oder Bluetooth-Version, sodass sich die Steuerung jederzeit nachrüsten lässt — hier steht, wie viel sie bringt.
Einbaupanels in den Maßen der Rasterdecken, Anbauleuchten, die die alten Öffnungen abdecken, Pendelleuchten und Schienen, die die Befestigungspunkte weiternutzen. Jede Produktseite nennt Abmessungen, Befestigungen und Leistungen zur Prüfung der Übereinstimmung mit dem Bestand.
Weitere Familien für den Austausch in Büros: L 340, 3F Reno, Zero 3F Track, 3F Zeta Track, 3F Linux, Binario 3F, 3F Mirella, 3F Mirella Floor, 3F Filoluce, 3F C8.
Zwei Projekte, in denen der Anlagentausch die Art zu arbeiten verändert hat — nicht nur die Rechnung.
Weil es drei Dinge zugleich verbessert: die Lichtqualität, den Komfort der Beschäftigten und den Verbrauch. Gute Beleuchtung wirkt auf Produktivität, Konzentration und Wohlbefinden, und im Büro brennt das Licht während aller Arbeitsstunden: Jedes eingesparte Watt multipliziert sich mit 2.000–2.500 Stunden im Jahr. Zudem liegt die Leuchtstoffanlage fast immer außerhalb der heutigen Blendungsanforderungen, und das Relamping bringt sie wieder in die Norm.
Ja, und es ist der Vorteil, den die Beschäftigten am stärksten wahrnehmen. Der Ersatz konventioneller Leuchten durch LED-Lösungen mit kontrolliertem UGR verringert die Blendung und liefert gleichmäßigeres Licht, ideal für die Bildschirmarbeit: weniger Reflexe auf dem Monitor, weniger Ermüdung der Augen, höhere Produktivität. Mit einer bloßen LED-Röhre in der alten Leuchte wird die Blendung dagegen oft schlimmer.
LED-Leuchten haben eine deutlich längere Lebensdauer als konventionelle Technik und brauchen kaum Eingriffe: keine Röhren, Starter oder Vorschaltgeräte zum Austauschen. Zudem lassen sie sich in Steuerungssysteme einbinden — DALI, Präsenz- und Tageslichtsensoren —, um Verbrauch und Betrieb zu optimieren, mit Ferndiagnose, die Störungen meldet, bevor sie jemand bemerkt.
Die LED-Röhre in der vorhandenen Leuchte kostet heute weniger und morgen mehr: Die Optik wurde für eine Leuchtstoffröhre entworfen, die rundum abstrahlt; mit der gerichteten LED ändert sich die Verteilung, die Gleichmäßigkeit wird schlechter, und oft entsteht Blendung. Außerdem erlischt durch den Umbau die CE-Kennzeichnung der Leuchte, und die Haftung geht auf denjenigen über, der den Umbau vorgenommen hat. Der Austausch der kompletten Leuchte kostet mehr, liefert aber eine zertifizierte, berechnete und garantierte Anlage.
Bei üblichen Bürozeiten und reinem Leuchtenwechsel liegt die typische Amortisationszeit bei zwei bis vier Jahren; in Schichtbüros oder bei vielen Brennstunden sinkt sie unter zwei Jahre. Förderprogramme für Energieeffizienz — in Deutschland etwa die Bundesförderung für effiziente Gebäude, in anderen Ländern die entsprechenden nationalen Programme — verkürzen den Zeitraum weiter. Die genaue Rechnung ist Teil des Audits, das unsere technische Abteilung kostenlos erstellt.
Sie wird in derselben Maßnahme aktualisiert. Viele Leuchtenfamilien von 3F Filippi sind mit integriertem Notlichtinverter nach EN 60598-2-22 erhältlich: Die Notleuchte ist dieselbe wie die Allgemeinbeleuchtung, bleibt an denselben Lichtpunkten und fügt der Decke keine separaten Leuchten hinzu. Die Fluchtwege werden in der Lichtberechnung nach EN 1838 geprüft, und das Abschlussprotokoll deckt auch diesen Punkt ab.
Schicken Sie ein Foto der aktuellen Leuchten, ihre Anzahl und die Brennstunden: Unsere technische Abteilung erstellt das Audit mit LED-Zuordnung, Lichtberechnung und Amortisationszeit. Kostenlos und unverbindlich.